Donnerstag, 05. November 2009
Neue Piste
Aus ff 45 vom 05. November 2009
Ulten: Im Skigebiet Schwemmalm will man mit einer neuen Piste ernst machen.
(ml ) Im August des vergangenen Jahres wollten die Verantwortlichen der Ultner Ski- und Sessellift GmbH gegenüber ff von einer neuen Piste am Mutegg noch nichts wissen. Doch nun hatten sich die Ultner Gemeinderäte mit dem Rekurs der Skibetreiber zu den nicht in den Skipistenfachplan aufgenommenen Pisten vom Mutegg zur Schwemmalm zu beschäftigen. Das Ergebnis: „In Absprache mit dem Land“ setzt man auf eine neue Variante links des Mutegg-Liftes. Diese werde „weniger Eingriffe“ im ökologisch sensiblen Gebiet machen.
Ulten: Im Skigebiet Schwemmalm will man mit einer neuen Piste ernst machen.
(ml ) Im August des vergangenen Jahres wollten die Verantwortlichen der Ultner Ski- und Sessellift GmbH gegenüber ff von einer neuen Piste am Mutegg noch nichts wissen. Doch nun hatten sich die Ultner Gemeinderäte mit dem Rekurs der Skibetreiber zu den nicht in den Skipistenfachplan aufgenommenen Pisten vom Mutegg zur Schwemmalm zu beschäftigen. Das Ergebnis: „In Absprache mit dem Land“ setzt man auf eine neue Variante links des Mutegg-Liftes. Diese werde „weniger Eingriffe“ im ökologisch sensiblen Gebiet machen.
Dienstag, 03. November 2009
ökologische Korridore
Meldung der Landespresseagentur vom 3.11.2009
(LPA) Um ökologische Korridore für Tiere ging’s im Rahmen eines Treffens, das das Landesamt für Naturparke in Percha veranstaltet hat. Fünf Experten aus dem In- und Ausland standen Interessen- und Behördenvertretern Rede und Antwort. "Das große Interesse am Abbau künstlicher Hindernisse für die Tierwanderung freut uns natürlich besonders", so Landesrat Michl Laimer.
Mobilität ist ein Bedürfnis nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere. Auf Nahrungssuche, für die Fortpflanzung und bei jahreszeitlich bedingten Wanderungen legen sie weite Strecken zurück. In Großschutzgebieten ist dies möglich, in stark vom Menschen beanspruchten Gebieten kaum. Dort setzt man neuerdings auf Korridore zwischen möglichst ursprünglichen und naturnahen Landschaftsbereichen. "Von solchen Korridoren profitieren nicht nur die Tiere: eine abwechslungs- und strukturreiche Landschaft ist ein Gewinn für die biologische Vielfalt und ein Mehrwert für den Menschen", so Laimer.
Um solche Korridore aufrechtzuerhalten, müssen allerdings künstliche Hindernisse umgangen werden: Geleise, Autobahnen und stark befahrene Straßen, Siedlungs- und Industriegebiete, intensiv bewirtschaftete Flächen oder stark verbaute Flussläufe. "Können Tiere diese Hindernisse nicht mehr üebrqueren, verarmen die Lebensräume, weil immer weniger genetischer Austausch stattfindet", erklärt der Landesrat.
Diese Problematik ist Gegenstand des von der EU kofinanzierten Projekts "Econnect". Sechzehn Partner aus den Alpenländern suchen nach Möglichkeiten, die Schutzgebiete im Alpenraum miteinander zu vernetzen. Für die Umsetzung sind verschiedene Pilotregionen benannt worden. Eine dieser Pilotregionen umfasst den Nationalpark Hohe Tauern und die Südtiroler Naturparks Rieserferner-Ahrn, Sextner Dolomiten, Fanes-Sennes-Prags und Puez-Geisler. "Südtirol ist kein offizieller Projektpartner, aber nachdem vier unserer Naturparks Teil einer Pilotregion sind, sind wir natürlich interessiert, aktiv am Projekt teilzunehmen und die Interessenvertreter am Laufenden zu halten", so Laimer.
Der Einladung gefolgt sind demnach Vertreter der Gemeinden, des Landes, und von Naturschutzverbänden. Landesrat Laimer hofft, dass sich das gezeigte Verständnis für die Problematik in der Unterstützung konkreter Maßnahmen niederschlägt.
(chr)
(LPA) Um ökologische Korridore für Tiere ging’s im Rahmen eines Treffens, das das Landesamt für Naturparke in Percha veranstaltet hat. Fünf Experten aus dem In- und Ausland standen Interessen- und Behördenvertretern Rede und Antwort. "Das große Interesse am Abbau künstlicher Hindernisse für die Tierwanderung freut uns natürlich besonders", so Landesrat Michl Laimer.
Mobilität ist ein Bedürfnis nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere. Auf Nahrungssuche, für die Fortpflanzung und bei jahreszeitlich bedingten Wanderungen legen sie weite Strecken zurück. In Großschutzgebieten ist dies möglich, in stark vom Menschen beanspruchten Gebieten kaum. Dort setzt man neuerdings auf Korridore zwischen möglichst ursprünglichen und naturnahen Landschaftsbereichen. "Von solchen Korridoren profitieren nicht nur die Tiere: eine abwechslungs- und strukturreiche Landschaft ist ein Gewinn für die biologische Vielfalt und ein Mehrwert für den Menschen", so Laimer.
Um solche Korridore aufrechtzuerhalten, müssen allerdings künstliche Hindernisse umgangen werden: Geleise, Autobahnen und stark befahrene Straßen, Siedlungs- und Industriegebiete, intensiv bewirtschaftete Flächen oder stark verbaute Flussläufe. "Können Tiere diese Hindernisse nicht mehr üebrqueren, verarmen die Lebensräume, weil immer weniger genetischer Austausch stattfindet", erklärt der Landesrat.
Diese Problematik ist Gegenstand des von der EU kofinanzierten Projekts "Econnect". Sechzehn Partner aus den Alpenländern suchen nach Möglichkeiten, die Schutzgebiete im Alpenraum miteinander zu vernetzen. Für die Umsetzung sind verschiedene Pilotregionen benannt worden. Eine dieser Pilotregionen umfasst den Nationalpark Hohe Tauern und die Südtiroler Naturparks Rieserferner-Ahrn, Sextner Dolomiten, Fanes-Sennes-Prags und Puez-Geisler. "Südtirol ist kein offizieller Projektpartner, aber nachdem vier unserer Naturparks Teil einer Pilotregion sind, sind wir natürlich interessiert, aktiv am Projekt teilzunehmen und die Interessenvertreter am Laufenden zu halten", so Laimer.
Der Einladung gefolgt sind demnach Vertreter der Gemeinden, des Landes, und von Naturschutzverbänden. Landesrat Laimer hofft, dass sich das gezeigte Verständnis für die Problematik in der Unterstützung konkreter Maßnahmen niederschlägt.
(chr)
Montag, 12. Oktober 2009
Veranstaltungstipp!
Naturmuseum: Diavortrag über Lebensräume in Südtirol
(LPA) Wissenswertes über die Lebensräume und deren Flora, die im Gefolge des Menschen entstanden sind und durch das Zutun des Menschen erhalten bleiben, erzählt Thomas Wilhalm an diesem Freitag, dem 16. Oktober, bei einem Diavortrag im Naturmuseum in Bozen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.
Details unter: http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?art=311254
(LPA) Wissenswertes über die Lebensräume und deren Flora, die im Gefolge des Menschen entstanden sind und durch das Zutun des Menschen erhalten bleiben, erzählt Thomas Wilhalm an diesem Freitag, dem 16. Oktober, bei einem Diavortrag im Naturmuseum in Bozen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.
Details unter: http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?art=311254
Freitag, 09. Oktober 2009
neuer Wassernutzungsplan zum Zweiten
Norbert Dejori ist der Vorsitzende der Vereinigung Südtiroler Biologen. Die folgenden drei Kurzinterviews sind auf www.Sprachrohr.tv erschienen.
Dienstag, 29. September 2009
Neuer Wassernutzungsplan
Flaggerbach nahe Mündung in den Eisack bei Mittewald (Foto: A. Hilpold, 20.5.2006)
Die Autonome Provinz Bozen hat am 29.06.09 einen Entwurf für die Erneuerung des derzeitig rechtskräftigen Wassernutzungsplanes aus dem Jahr 1986 genehmigt (http://www.provinz.bz.it/wasser-energie/wasser/entwurf-wassernutzungsplan.asp). Innerhalb 17.08.2009 konnte jeder in diesen Plan Einsicht nehmen und Bemerkungen und Vorschläge zur Verbesserung des Planes einbringen. Gemeinden und Nachbarregionen haben noch bis zum 17.11.09 Zeit für Stellungnahmen.
Die Vereinigung Südtiroler Biologen hat bereits eine Stellungnahme abgegeben. Die wichtigsten Forderungen sind:
- Gemeinsam mit dem Wassernutzungsplan ist auch ein Gewässerschutzplan auszuarbeiten.
- Bei der Reihung von Prioritäten müssen das Trinkwasser und die Mindestrestwasser als Grundrechte der Bevölkerung immer gewährleistet werden. Alle weiteren Nutzungen mit Wertschöpfung sind diesen beiden Prioritäten unter zu ordnen.
- Um bestimmte Gewässer von der hydroelektrischen Nutzung ausschließen zu können, sollten im Wassernutzungsplan eindeutige Kriterien zum Schutz bestimmter Gewässer angeführt werden und nicht eine unvollständige Liste von Fließgewässern aufgezählt werden.
- Nach einem Kraftwerksbau, ist ein gewässerökologisches Monitoring verpflichtend vorzusehen.
- Die Einführung eines variablen Mindestanteils an Restwasser wie in Tab 19 des WNP soll für alle Ableitungen gelten, nicht nur für hydroelektrische.
- Damit die Mindestrestwassermenge immer gewährleistet ist, muss alles Mögliche zur Wassereinsparung getan werden (wie der Bau von Speicherbecken).
- Für hydroelektrische Ableitungen müssen für die Beeinträchtigungen Ausgleichsmaßnahmen eingefordert werden, die den Gewässerökosystemen zu Gute kommen sollen.
Samstag, 19. September 2009
Weltnaturgewerbe
Foto: Friedhof von Col di Laste, im Hintergrund Lagazuoi und Tofana di Rozes (A. Hilpold, 20.10.2007)
Schlimmer hätte es nicht beginnen können. Anstatt eine eigenständige, schlagkräftige Institution zu gründen, ein Zentrum für Verständigung, wo Natur vermittelt und notfalls verteidigt wird, wurde ein weiterer zahnloser Tiger geschaffen. "Diese Sitze werden jeweils beim für die Umwelt zuständigen Ressort angesiedelt". Man muss sich diesen Satz erst mal auf der Zunge zergehen lassen. Der Sitz des vielbeschworenen Weltnaturerbes befindet sich Tür and Tür mit einem Amt für Landschaftsökologie und einem Amt für Naturparke, sprich mit Ämtern die in Vergangenheit weit mehr durch politische Unterminierung, Duckmäusertum und Untätigkeit aufgefallen sind als durch Einsatzkraft und wirkliche Erfolge. Vielleicht lässt sich durch die neue Nachbarschaft sogar Personal teilen und damit würde im Naturerbe-Sitz auch die tiefe Resignation Einzug halten, die einem auf jedem Gang dieser Landesämter entgegenweht - die Resignation vor einer Landesverwaltung, die Naturschutzanliegen regelmäßig unterbuttert.
Unsere Landesverwaltung wird sich aber sicherlich freuen über diese Entscheidung, denn vermutlich wird sogar der Vorsitzende regelmäßig gewechselt, sprich es gibt wieder eine neue Stelle zu vergeben. Präsident des Weltnaturerbes wäre doch ein schöner Posten für einen altgedienten Parteiexponenten?
Der Kommentar bezieht sich auf einen Artikel erschienen auf STOL am 18.9.2009. http://www.stol.it/Artikel/Chronik/Lokal/Dolomiten-Weltnaturerbe-Vorsitz-wird-rotieren
Dolomiten-Weltnaturerbe: Vorsitz wird rotieren
Der Streit zwischen den fünf Provinzen, in die das Unesco-Weltnaturerbe „Dolomiten" fällt, scheint beigelegt. Wie Umweltlandesrat Michl Laimer am Freitagnachmittag mitteilte, werde es fünf operative Sitze geben, der Vorsitz rotiere zwischen jenen Provinzen, zu denen die Dolomiten gehören.
Der Vorsitz werde jeweils drei Jahre lang in einem der Länder angesiedelt. Die Stiftung, die das Unesco-Weltnaturerbe verwaltet, entfalte ihre Tätigkeit allein über die operativen Sitze in den einzelnen Provinzen, erklärte der Landesrat, der derzeit die Arbeiten der Stiftung koordiniert.
Diese Sitze werden jeweils beim für die Umwelt zuständigen Ressort angesiedelt und die laufenden Aufgaben bei der Verwaltung des Weltnaturerbes übernehmen. Der Vorsitz wird zwischen den Provinzen rotieren, und zwar im Drei-Jahres-Rhythmus und in der alphabetischen Reihenfolge der Provinzen.
Eine weitere Entscheidung betrifft den Entwurf einer gemeinsamen Marke für die Dolomiten als Weltnaturerbe. Die Entwicklung der Marke werde international ausgeschrieben, kündigte Laimer an.
Einen ersten Schritt getan habe man zudem in Sachen Entwicklung eines Tourismuskonzepts. Die Bozner Eurac soll bei der nächsten Stiftungs-Sitzung am 26. Oktober ihren Konzeptentwurf vorstellen, kündigte der Landesrat an.
apa
Donnerstag, 17. September 2009
es geht auch anders
Dass unsere Landesämter und Gemeinden ab und an auch Projekte realisieren, welche die Artenvielfalt fördern, zeigt uns wieder einmal die Landesabteilung für Wasserschutzbauten. Vor allem die Forst sollte sich daran ein Beispiel nehmen, dass es auch anders ginge... Hier die Presseaussendung der Landespresseagentur vom 17.9.2009 http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?art=309456

Margreid: Fennerbach wird revitalisiert
(LPA) Bereits vor 15 Jahren hatte der Gemeinderat von Margreid beschlossen, den Fennerbach, der die Ortschaft wie kein zweiter prägt, zu revitalisieren. Nachdem der damals gefasste Beschluss bis dato aber nicht umgesetzt worden ist, hat ihn die Landesabteilung Wasserschutzbauten aufgegriffen. Die entsprechenden ersten Arbeiten werden voraussichtlich bis Jahresende abgeschlossen.
Die ökologische Aufwertung des Fennerbachs beschränkt sich nicht auf das Zentrum von Margreid. "Vielmehr nehmen wir den gesamten Bereich von der Klamm bis zum Großen Kalterer Graben schrittweise in Angriff", erklärt Rudolf Pollinger, Direktor der Landesabteilung Wasserschutzbauten. Die Aufwertung geschieht dabei nicht allein aus ökologischen Gründen. "Der Fennerbach war seit jeher ein Gefahrenherd für Margreid, den wir zu entschärfen versuchen", so Pollinger.
Bis Jahresende konzentriert sich das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd vorerst auf den Abschnitt zwischen dem Ablagerungsbecken an den Tennisplätzen und der Weinstraße. "Wir haben diesen Abschnitt auch als ersten gewählt, um der Bevölkerung vor Augen zu führen, wie wir arbeiten und welches Ergebnis diese Arbeiten bringen", so der Abteilungsdirektor, der sich davon eine höhere Akzeptanz der Bevölkerung für die Arbeiten im unmittelbaren Dorfkern erhofft.
Gearbeitet wird derzeit vor allem im großen Ablagerungsbecken, dessen Sperren für Kleinlebewesen nicht zu überwinden waren. "Das Hindernis beseitigen wir, indem die Sperre aufgeschnitten und am Zulauf ein neuer Bachlauf um die Sperre herum angelegt wird", erklärt Bauleiter Hansjörg Prugg. Sein auch mit Hilfe der gewässerökologische Betreuung durch Peter Hecher zustande gekommenes Projekt sieht zudem vor, im Becken selbst einen Flach- und einen Tiefwasserbereich auszuheben. "Wir schaffen auch einen Zugang zu diesen Wasserflächen, damit die Bevölkerung etwas davon hat", so Prugg.
Daneben werden anstelle der bestehenden Künette Ufermauern errichtet. Zwischen den Mauern wird die Bachsohle mit Zyklopensteinen, Totholz und Bachschotter so gestaltet, dass sich die geringe Wassermenge im Sommer zwischen den Ufern dahinschlängeln kann. An der linken Uferseite wird schließlich ein Gehsteig errichtet, der es Familien ermöglicht, das Ablagerungsbecken gefahrlos zu erreichen.

Margreid: Fennerbach wird revitalisiert
(LPA) Bereits vor 15 Jahren hatte der Gemeinderat von Margreid beschlossen, den Fennerbach, der die Ortschaft wie kein zweiter prägt, zu revitalisieren. Nachdem der damals gefasste Beschluss bis dato aber nicht umgesetzt worden ist, hat ihn die Landesabteilung Wasserschutzbauten aufgegriffen. Die entsprechenden ersten Arbeiten werden voraussichtlich bis Jahresende abgeschlossen.
Die ökologische Aufwertung des Fennerbachs beschränkt sich nicht auf das Zentrum von Margreid. "Vielmehr nehmen wir den gesamten Bereich von der Klamm bis zum Großen Kalterer Graben schrittweise in Angriff", erklärt Rudolf Pollinger, Direktor der Landesabteilung Wasserschutzbauten. Die Aufwertung geschieht dabei nicht allein aus ökologischen Gründen. "Der Fennerbach war seit jeher ein Gefahrenherd für Margreid, den wir zu entschärfen versuchen", so Pollinger.
Bis Jahresende konzentriert sich das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd vorerst auf den Abschnitt zwischen dem Ablagerungsbecken an den Tennisplätzen und der Weinstraße. "Wir haben diesen Abschnitt auch als ersten gewählt, um der Bevölkerung vor Augen zu führen, wie wir arbeiten und welches Ergebnis diese Arbeiten bringen", so der Abteilungsdirektor, der sich davon eine höhere Akzeptanz der Bevölkerung für die Arbeiten im unmittelbaren Dorfkern erhofft.
Gearbeitet wird derzeit vor allem im großen Ablagerungsbecken, dessen Sperren für Kleinlebewesen nicht zu überwinden waren. "Das Hindernis beseitigen wir, indem die Sperre aufgeschnitten und am Zulauf ein neuer Bachlauf um die Sperre herum angelegt wird", erklärt Bauleiter Hansjörg Prugg. Sein auch mit Hilfe der gewässerökologische Betreuung durch Peter Hecher zustande gekommenes Projekt sieht zudem vor, im Becken selbst einen Flach- und einen Tiefwasserbereich auszuheben. "Wir schaffen auch einen Zugang zu diesen Wasserflächen, damit die Bevölkerung etwas davon hat", so Prugg.
Daneben werden anstelle der bestehenden Künette Ufermauern errichtet. Zwischen den Mauern wird die Bachsohle mit Zyklopensteinen, Totholz und Bachschotter so gestaltet, dass sich die geringe Wassermenge im Sommer zwischen den Ufern dahinschlängeln kann. An der linken Uferseite wird schließlich ein Gehsteig errichtet, der es Familien ermöglicht, das Ablagerungsbecken gefahrlos zu erreichen.
Abonnieren
Posts (Atom)
